von Andreas Salcher

Als Unternehmer hat man gelernt, Risiken einzuschätzen und Dinge auf den Punkt zu bringen. Genau das ist bei der Digitalisierung für viele aber sehr schwierig und damit eines der größten Hindernisse, um die „digitale Transformation“ im eigenen Unternehmen voranzutreiben.

Aber von vorne: Was bedeutet eigentlich „Digitalisierung“? Sprechen wir von einem neuen Web-Auftritt oder von Künstlicher Intelligenz? Je nach Unternehmen und Unternehmensgröße ist das völlig unterschiedlich. Ich fokussiere mich in diesem Artikel auf die kleineren Unternehmen – vom Ein-Personen-Unternehmen (EPU) bis hin zum Unternehmen mit 9 Mitarbeitern, die über 95% aller Unternehmen ausmachen.

Für den größten Teil dieser Unternehmen ist „Digitalisierung“ nicht der eigentliche Unternehmenszweck und somit auch nicht das eigentliche Ziel. Die Problemstellungen der Unternehmer gehen von der Bestellung von Klopapier über das Schicken von Rechnungen bis hin zur strategischen Frage, welche Lösungen die eigenen Kunden in drei Jahren benötigen könnten. Das macht das Unternehmertum zwar abwechslungsreich und spannend, aber auch ganz schön anstrengend.

Wozu Digitalisierung?

Der Unternehmer fragt sich für gewöhnlich nicht jeden Tag „…und was könnte ich heute digitalisieren?“. Digitalisierung muss sich an den Alltagsproblemen des Unternehmers orientieren, die Bedürfnisse dahinter erkennen und einen echten Nutzen generieren.

Ein Beispiel: Es könnte für den Unternehmer ein Nutzen sein, wenn er nicht mehr selbst daran denken muss, wem er eine Rechnung zu schicken hat, und auch nicht mehr überwachen muss, ob die Rechnung schon bezahlt wurde. Der Nutzen würde darin bestehen, dass er mehr Zeit hat, um sich um andere, wichtigere Dinge, wie z.B. neue Aufträge, neue Kunden etc., zu kümmern.

Kann Digitalisierung  hierfür eine Lösung darstellen? Die Antwort lautet definitiv „Ja“! Gerade bei kleineren Unternehmen liegt der kurzfristige und unmittelbare Nutzen der Digitalisierung vorrangig in der Entlastung im alltäglichen Bereich. Andere Themen, wie z.B. eine neue Webseite, können dann im nächsten Schritt angegangen werden. Es geht also nicht um die großen Innovationen, um „the next big thing“, sondern darum, Digitalisierung für sich zu nutzen um wettbewerbsfähig zu bleiben und dem Nachfolger ein gesundes Unternehmen zu übergeben.

Wo anfangen?

Wo soll man denn nun anfangen? Am besten am Anfang! Ganz im Ernst: Es macht durchaus Sinn, sich einmal kurz die Zeit zu nehmen, um sich über die eigentlichen Bedürfnisse bewusst zu werden und eine kurze Standortbestimmung zu machen. Das geht viel einfacher mit einem „Experten“ an der Seite, der eine Blick von außen einbringt, Vergleiche bzw. Erfahrung hat und unterschiedliche Möglichkeiten kennt.

Machen Sie kleine Schritte, aber bewegen sie sich „Schritt für Schritt“. Damit bleibt Digitalisierung machbar und das Risiko überschaubar. Fragen Sie nicht „Wie viel kostet ein Stück Digitalisierung, bitte?“, sondern definieren sie selbst, wie viel Sie in die Entwicklung ihres Unternehmens investieren wollen.

Wir unterstützen

Wo stehen Sie heute und wo wollen Sie in 3, 6 oder 12 Monaten stehen? Das sind Fragen, die sich jeder Unternehmer stellt – Digitalisierung kann bei diesen Schritten helfen – laufen muss man aber immer noch selbst!

Wenn Sie sich entschieden haben loszulaufen, dann kann ich Ihnen gerne weiterhelfen. Nehmen Sie dazu am einfachsten über v-digital@wisto.at Kontakt mit uns auf.

©Weissengruber+Partner für CHANCENLAND VORARLBERG bei inet-logistcs

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