Neue Serie beleuchtet erfolgreiche digitale Wege in Vorarlberger Unternehmen.

SCHWARZACH Was kann Digitalisierung leisten? Dieser Frage geht die aktuelle VN-Serie „Erfolg durch Digitalisierung“ in den nächsten Wochen nach und zeigt dazu Beispiele aus dem betrieblichen Alltag. Wöchentlich steht ein innovatives KMU oder Startup aus unterschiedlichen Branchen im Fokus, das sich digitale Technologien und Services zunutze macht und dadurch den Geschäftserfolg deutlich antreibt. Ob im Bereich Handel, Handwerk, Mobilität, Bildung oder Produktion, die Digitalisierung ist vielseitig und hält in allen wirtschaftsbereichen Potenziale bereit. Dabei ist Digitalisierung kein zwingend forschungslastiges Thema.

Dem Wettbewerb voraus 
„Für Unternehmen gleich welcher Größe und Branche stehen immer bessere Anwendungen und Werkzeuge zur Verfügung, um digitalisierte Abläufe effizient und relativ rasch im eigenen Betrieb umsetzen zu können“, sagt Andreas Salcher, Leiter der Koordinationsstelle v-digital. Viele, auch kleinere Unternehmen in Vorarlberg setzen sich mit diesen Möglichkeiten intensiv auseinander und entwickeln neue Ideen, Produkte und Tools, die sich am Markt bewähren und uns mehr und mehr begegnen. Das sind u.a. zukunftsfähige Mobilitätskonzepte, über die sich ein Fahrzeug online buchen lässt oder etwa beheizbare Funktionswäsche, die per App am Smartphone einfach reguliert wird. Kaum mehr wegzudenken ist die Kommunikation und Kundenbindung über Social Media, womit insbesondere in Nischensegmenten sehr spezifische Zielgruppen punktgenau erreicht und persönlich serviciert werden können. 

Der digitale Wandel ist beispielsweise für Dorner Electronic eine absolute Chance, noch bessere Lösungen für seine Kunden anzubieten. Das Unternehmen in Egg ist europäischer Marktführer und weltweit die Nummer zwei bei Steuerungssoftware für die Baustoffindustrie. Dorner-Produkte sind auf den größten Baustellen weltweit im Einsatz. Geschäftsführer Peter Germann über künftige digitale Chancen in seiner Branche: „Die Baustoffindustrie ist traditionell sehr konservativ. Dennoch merken wir auch hier, wie digitale Lösungen zur Normalität werden. Bereits jetzt besteht eine digitale Verbindung zwischen unserer Logistiksoftware DornerOptimize und den GPS-Systemen der Fahrzeuge. Uns ermöglicht das in Zukunft, neue Services wie z.B. Fernwartungssysteme anzubieten.“ Dieses Jahr hat Dorner zudem eine digitale Lieferschein-Lösung auf dem Markt eingeführt. 

„Eine komplette digitale Qualitätsüberwachung des Betons vom Werk bis zur Baustelle ist in greifbarer Nähe. Selbstfahrende Fahrzeuge sind unserer Einschätzung nach nur noch eine Frage der Zeit und können von uns jederzeit mit allen nötigen Daten versorgt werden.“ Auch intern hat das Unternehmen auf die aktuellsten Technologien umgestellt und die Prozesse laufen klar und transparent ab. „Die Technologie wird sich weiter in das Web verlagern, das bedeutet, wir benötigen mehr Web-Entwickler und Produktmanager, die damit bestens vertraut sind. In Bezug auf Schulung und Training sehen wir ebenso einen starken Trend zu digitalen Schulungen und digitalen Möglichkeiten zur Selbsthilfe.“

Unterstützung für KMU
Die Digitalisierung ist eines der zentralen Themen in Vorarlberg und erhält dementsprechende Aufmerksamkeit und Unterstützung durch unterschiedliche Initiativen. Ein Beispiel, wie der digitale Wandel vonseiten der öffentlichen Hand gefördert wird, ist die Postgarage am CAMPUS V, die am 1. Oktober 2019 eröffnet wird. Dort erhalten u.a. Startups Platz und Coaching, um an neuen Themenstellungen zu
arbeiten. Ebenfalls wird v-digital vor Ort sein. Die neue Koordinationsstelle Digitalisierung wird mit einem gezielten Serviceangebot unter dem Titel „Digital Fitness“ Unternehmen, besonders KMU, beim Herangehen an die Digitalisierung bestmöglich unterstützen. Eine Reihe an interessanten Praxis-Beispielen, wie sie die VN-Serie bereithält, gibt es bereits.

Alle Beiträge zur Serie finden Sie unter PRESSE.

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©Dorner Electronic

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